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    Spectrum Analyser
  • Lebensmittelindustrie

    Author: admin
    16. November 2009

    Die Lebensmittelindustrie oder auch Ernährungsindustrie, ist ein nachgelagerter Wirtschaftszweig der Landwirtschaft. Hier wird ein großer Teil der erzeugten Agrarprodukte für die menschliche Ernährung verarbeitet. Alle Unternehmen mit mehr als 20 Angestellten gehören zur Ernährungsindustrie. Andere kleinere Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten, gehören dem Ernährungshandwerk an. Das Ernährungsgewerbe bilden gemeinsam die Ernährungsindustrie, Ernährungshandwerk, Lebensmittelgroßhandel, Lebensmitteleinzelhandel und die Gastronomie. Und mit der angrenzenden Dienstleistung bilden sie die Ernährungswirtschaft. Bezeichnet wird das Gesamtsystem als Agra- und Ernährungswirtschaft oder auch als Agribusiness. Eher weniger wird dies als Nahrungswirtschaft bezeichnet. Zum Schutz vor Lebensmittelkrisen, unterliegt die Produktion von Nahrungsmitteln einem Lebensmittelrecht und einer eingehenden Lebensmittelkontrolle. Aus den Zweigen des Ernährungshandwerks entwickelte sich, auch wie in anderen Bereichen, eine industrielle Herstellung von Lebensmitteln. Der Unterschied zwischen handwerklichen und industriellen Betrieben sind die Beschäftigten. Es ist egal wie viel man herstellt. Hat man mehr als 20 Mitarbeiter fällt man unter die industriellen Betriebe. Handwerkliche Betriebe richten sich nach den Innungen und Kammern und nicht nach der Unternehmensgröße. Das heißt, dass es bei Handwerksorganisationen auch größere Betriebe geben kann. Eine wesentliche Rolle spielte in den letzten Jahren, außer der technischen Weiterentwicklung der Lebensmittelherstellung, auch die biotechnische Innovation. Die Bewertung von industriellen Lebensmitteln hat ein besonderes Augenmerk. Hier schaut man neben den nährwertbezogenen Eigenschaften auch auf die gesundheitsbezogenen Aspekte, wie dem Allergie- Risiko und dem Verhältnis von Ernährungsgewohnheiten. Auch in der Ernährungssoziologie wird dieses Gebiet untersucht. Viele Verfahren der Lebensmitteltechnik und handwerklichen Herstellung haben sich weiterentwickelt. Sie sind größer geworden um die Arbeitsschritte der Haltbarmachung und Verpackung zu ergänzen und maschinell zu unterstützen. Man unterscheidet diese in verschiedene Verfahren. Diese Verfahren heißen physikalisch- mechanische, physikalisch- thermische, biologische und chemische Verfahren. Unter das physikalisch- mechanische Verfahren zählen das mischen, zerkleinern und Trennen von Lebensmitteln. Das physikalisch- thermische Verfahren beinhaltet das erhitzen, kühlen, trocknen und destillieren der Nahrungsmittel. Die alkoholische Gärung, die Milchsäuregärung und Essigsäuregärung gehören zu dem biologischen Verfahren und das chemische Verfahren beinhaltet die Eiweißgerinnung und die Zugabe von chemischen Zusatzstoffen. Die Lebensmittelindustrie ist eine der größten und wichtigsten Industrien überhaupt auf der Welt. Ein weg denken vom Markt wird hier nicht sein, denn Lebensmittel braucht jeder Mensch. Deswegen wird es dieser Industrie wahrscheinlich niemals schlecht gehen.