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Der Wirtschaftszweig Eisen- und Stahlindustrie gehört zur Schwerindustrie und befasst sich mit der Erzeugung von Stahl und teilweise auch mit dem Vertrieb des Erzeugnisses. Heutzutage sind viele Stahl erzeugende Unternehmen international miteinander verwickelt. Das ist eine neue Entwicklung, die erst in den 80er Jahren eingesetzt wurde, weil es da die Stahlkrise gab. Vorher war diese Industrie eine nationale Angelegenheit. Aber schon die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl 1952, wurde die Grundlage für eine Internationalisierung der Stahlindustrie geschaffen. Heute sind vor allem die Gebiete im Ruhrpott und Saarland wichtige Standorte der deutschen Stahlindustrie. Auch die Werke in Eisenhüttenstadt, Salzgitter und Sulzbach- Rosenberg gehören dazu. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stahlindustrie als ein Wirtschaftszweig. Aufgrund von technischen Fortschritten und der Anwendung neuer Technologien, kam die industrielle Revolution. In Eisenhüttenstadt wurde dadurch die Produktion von Stahl der kleinen Schmiede und Hammerwerke verlagert. Dies trieb die Industrialisierung enorm voran. Bis heute ist diese Industrie ein volkswirtschaftlich wichtiger Faktor. Die Vorprodukte, wie Schmiedeteile, Bleche, Schienen, Drahte und Röhren, die die Stahlindustrie herstellt, werden dann weiterverarbeitet zu den Endprodukten. In dem 2005 wurden weltweit 1131,8 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Davon waren es 186,8 Mio. Tonnen Stahl, von den 25 Staaten der EU. In vielen Ländern ist die Herstellung von Stahl in den letzten 40 Jahren enorm angestiegen, aber in manchen auch zurückgegangen. In China zum Beispiel ist die Herstellung von 1970 mit etwa 18.900 Tonnen Stahl auf 500.500Tonnen Stahl angestiegen. In Deutschland ist es weniger geworden. Wo es noch 1970 55.220 Tonnen Stahl waren, sind es 2008 nur noch 45.800 Tonnen Stahl die hergestellt werden. Bekannte Stahlunternehmen sind zum Beispiel ThyssenKrupp, Tata Steel, Salzgitter AG, Metalloinvest oder auch Voestalpine. Die Stahlindustrie wird immer gebraucht. Deswegen ist hier mit einem enormen Rückgang eher weniger zu rechnen. Natürlich werden es weniger Unternehmen, aber nicht weniger Produktion von Stahl. Nicht nur für den Bau von Autos benötigt man Stahl, nein auch für den Bau von Gebäuden, Werkzeugen, und auch immer mehr Möbeln wird Stahl benötigt. Auch kleine Ersatzteile oder Zusatzteile stellt man aus Stahl her. Stahl ist also noch nicht vom Markt weg zu denken.