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    Author: admin
    16. November 2009

    Der Wirtschaftszweig Automobilindustrie befasst sich mit der Produktion von Automobilien und anderen Kraftfahrzeugen. Entstanden ist diese Industrie gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch den Deutschen Carl Benz, der 1885 das erste Automobil erfand. Einen bedeutenden Aufschwung erlebte diese Industrie durch die Massenherstellung von Fahrzeugen vor allem durch Henry Ford, der bis in die heutige Zeit anhält. Einen der wichtigsten Wirtschaftszweige stellt die Automobilindustrie in vielen Industrieländern, wie USA, Japan, Deutschland und Südkorea dar. Jedoch ist die Automobilindustrie heute schwieriger geworden. Es mussten viele Hersteller einen Rückgang der PKW- Zulassungen verbuchen. Fast kein anderes industrielles Massenprodukt hat den Alltag der Menschen so verändert, als das Fahrzeug. Seit etwa 1900 haben über 2.500 Betriebe, Fahrzeuge für den Markt hergestellt. Es gab viele Unternehmen, die noch im 19. Jahrhundert Eisen- und Stahlwaren herstellten und dann anfingen Waffen oder Fahrräder zu produzieren. Dadurch gewannen sie ihre nötigen Kenntnisse, die sie dann Jahrzehnte später für den Automobilbau benötigten. Bedeutende Unternehmen der Automobilindustrie sind zum Beispiel Alfa Romeo, Audi, BMW, Chrysler, Dacia, Daimler, Ferrari, Fiat, Ford, Honda, Lada, Opel, VW, Volvo und viele mehr. Auch heute gibt es noch neben den großen Massenherstellern, kleine Firmen im Bereich der Automobilherstellung. Diese kleinen Betriebe stellen oft nur wenige Fahrzeuge her, aber dafür ganz exklusive. Wie zum Beispiel die Firmen Stutz aus der USA oder Morgan aus Großbritannien. Durch den Wachstum und den gleichzeitigem abnehmenden Eigenwertschöpfungsanteil der Hersteller, hat sich ein neuer Wirtschaftszweig, die Zulieferindustrie, entwickelt.

    Alleine in Deutschland wurden im Jahr 2004 circa 773.000 Menschen direkt in der Automobilindustrie beschäftigt und weitere 329.000 Beschäftigte in der Zulieferung. Außerdem gibt es noch Arbeitsplätze im Auto- Verkauf, der Reparatur und Wartung und im Straßenbau. Deswegen ist das Fahrzeug ein wichtiger Teil der deutschen Volkswirtschaft, mit positiven, wie den Arbeitsplätzen, aber auch negativen, wie der Absatzkrise 2005. Im Jahr 2006 waren bei der Produktion von Automobilen und Fahrzeugteilen etwa 833 Tausend Menschen beschäftigt. Dies geht aus dem Statistischen Bundesamt und der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung hervor. Wie es in Zukunft mit der Automobilindustrie weiter geht kann man nur spekulieren. Nach der Abwrackprämie haben viele sich ein neues Auto gekauft, also könnte man daraus schließen, dass es in den nächsten Jahren erst mal wieder mit der Produktion zurück geht.